„Solange ich stehe, kommt keiner durch.“
Wer er ist
Markus war Berufssoldat, zuletzt Wachmann am Depot des Heeresgeschichtlichen Museums — der Mann, der die alten Gewehre zählte, die niemand mehr brauchen sollte. Als der Krieg die Toten weckte, zerbrach seine Einheit in einer einzigen Nacht. Markus zerbrach nicht. Drei Tage hielt er allein einen Checkpoint an der Gürtel-Brücke, bis die Überlebenden durch waren. Seitdem hält er einfach weiter.
Die Mauer
Er redet wenig, hofft nichts und weicht nie. Wo Markus steht, steht die Linie — am Tor der Zuflucht, hinter dem MG, zwischen der Legion und den Bewohnern. Bei der Läuterung war er es, der die Anmarschgasse leerfegte und nicht einen Schritt zurückwich. Die Jüngeren nennen ihn den Anker, halb aus Spott, halb aus Ehrfurcht. Er widerspricht nicht.
Immun gegen Furcht und Moralbruch. Und einmal im Kampf wird ein Treffer, der ihn fällen würde, stattdessen zu einem einzigen Trefferpunkt — Markus bleibt stehen, egal was auf ihn einschlägt.
Am Tisch
Der Fels der Gruppe: schwere Rüstung, Sturmgewehr, das ideale Gesicht am MG-Nest. Stell ihn dorthin, wo es brechen könnte — er hält, während die anderen ihre Arbeit tun. Kein Feuerwerk, nur Verlässlichkeit. Genau die braucht jede Gruppe zuerst.